Bevor das Internet in den späten 90er Jahren seinen Siegeszug antrat, kommunizierte der Kenner mit einem Modem (oder ganz früher mit einem Akkustik-Koppler) über die analoge Telefonleitung mit gleichgesinnten. Oftmals hatte der angerufene mehreren Telefonleitungen mit einem Computer verbunden, welcher Tag und Ncht die Stromrechnung belastete, um angerufen zu werden. Ein überbelibsel dieser Bulletin Board Systeme (=BBS, früher umganssprachlich auch Mailbox genannt) ist die Crazy Paradise [Weblink]. Heutzutage wählt man sich natürlich über Telnet und nicht mehr mit einem Modem ein. Wer mit seinem Mac einmal ein wenig "Mailbox"-Feeling der 90er Jahre nachempfinden möchte, der kann dies garnz leicht mit den Boardmitten von MacOS X tun: Dem Terminal (im Ordner Dienstprogramme).

Mac OS X 10.3 Panther DiscDie Rechteverwaltung von MacOS X 10.3 kann einem gelegendlich hinderlich werden. 

So z.B. auch, wenn ein Software-Projekt auf einem im Netzwerk integrierten Rechner (OHNE MacOSX Server)
liegt und von anderen Rechnern aus editiert werden soll.
Abgesehen vom "Eigentümer" der Datei darf nämlich niemand Änderungen an den Datein vornehmen,
ohne sie erneut unter einem anderen Namen (oder an einem anderen Ort) zu sichern.

Mac OSX 10.3 Panther bietet ab Werk auch in der "Normaluser-Version", die Möglichkeit ganze Ordner-Strukturen
einer (bzw. auch mehreren) Gruppe(n) mit vollem Schreib- & Lesezugriff zur Verfügung zu stellen.
Bisher musste man hierfür Programme von Drittanbietern nutzen. Diese Programme bieten noch immer ein komfortablen
Weg das gleich beschriebene durchzuführen, aber darum soll es hier nicht gehen.

Mit der im Folgenden beschriebenen Prozedur ist es möglich, einen Ordner zu erstellen, in dem eine definierte
Gruppe beliebig Dateien Schreiben und Verändern darf.

Obgleich Apple wohl als erster Computer-Hersteller serienmässig Wireless LAN für seine Rechner anbot, lässt uns unsere Lieblingsfirma ein wenig im Stich: Der alte 11MBit-Standard alias Airport wurde aus dem Programm genommen, ohne einen Ersatz für die "Airport vorbereiteten" Macs in Form einer angepassten Nachrüstkarte zu liefern. Macs, die nicht von vornherein für Airport oder Airport Extreme (54MBit) konzipiert waren bleiben sowieso aussen vor.

Apples Airport Express BasisAuswege

Für all diese Computer gibt es jedoch Abhilfe in verschiedenen Formen, von denen wir hier drei nennen wollen. Zum einen gibt es kleine Boxen, die vollkommen Treiberunabhängig aus einem Ethernet-Anschluss (den man ja bereits zu Zeiten der 68k-Prozessoren an vielen Macs fand) eine Verbindung zum Äther zaubert. Weiterhin erhält man auch für eine Reihe von USB-WLAN-Sticks MacOSX-Treiber. Weitere Wege eröffnen sich Leuten, die einen PowerMac mit einem freien PCI-Steckplatz oder ein Powerbook mit PC-Card-Steckplatz ihr eigen nennen.