Vorgeschichte

Dieses Lackier-Projekt liegt nun schon ein paar Jahre zurück, die PowerMacs der ersten Quicksilver-Serie waren gerade vorgestellt worden und ich selbst war durch den Kauf eines solchen Gerätes gerade zum G4-Nutzer "aufgestiegen". Da meine Frau (damals noch Lebensabschnittsgefährtin) mit Ihrem Performa 5200 nicht mehr wirklich glücklich war, kaufte ich Ihr einen PM6400. Dieser hatte seine strahlend beigen Tage bereits hinter sich gelassen. Den Monitor hatte es allerdings ganz besonders hart getroffen, wie man unschwer erkennen kann (trotz der schlechten Qualität meiner damaligen 1MegaPixel-Kamera).

Der Mac und sein Monitor in verschmutzem Beige

Neben der starken Verschmutzung des Monitors (welchem meine Frau durch kräftiges Reinigen mit Scheuermilch zu Leibe rückte), 
wollte die klassische Compterfarbe nicht so recht in das Gesamtbild des Schreibtisches passen. 
Hier war also etwas Arbeit erforderlich! 

Links Performa 5200, rechts PowerMac 6400

(Bild oben: Schnell noch die Daten per Ethernet vom alten (links) auf den neuen (rechts) Rechner übertragen) 


Sowohl der Tower, als auch der Monitor wurden bis auf die Technik zerlegt und die einzelnen Gehäuse-Teile nochmals im Geschirrspüler gereinigt. 
Von dieser Prozedur habe ich damals leider fast keine Bilder gemacht.


Schraubendreher gezückt

Der Röhrenmonitor ohne Gehäuse


Anschliessend wurden sämtliche Kunststoffteile in mehreren Arbeitsgängen Lackiert. 
Die Farbkombination von Schwarz und Silber war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nicht so populär 
bei den Herstellern von Computer- und Unterhaltungselektronik, wie heute. 


Die lackierten Kunststoffteile beim Trocknen


Nachdem der Lack im Freien bereits Handtrocken geworden war, lagerten die Teile noch eine Nacht in der Küche und wurden erst am nächsten Tag wieder komplett zusammengebaut. 


Andere Ansicht


Das CDRom-Laufwerk, bzw. dessen Blende wurde Schwarz lackiert, der Tower selbst in Chrom. Der Chromlack stammt aus 
einem Zubehörladen für US-Fahrzeuge und lässt sich nicht so leicht verarbeiten, wie die üblichen Acryl-Lacke. 

Nach zwei Tagen wieder zusammen gebaut
(Bild oben und unten: Der fertig lackierte und wieder zusammengesetzte Performa 6400 im Funktionstest) 


Rückseite


Im Hintergrund des optisch neuen Monitors erkennt man den oben im Tower eingesteckten Monitor-Stecker. Dieser Anschluss wurde zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr genutzt, da der 6400er eine flottere Grafikkarte spendiert bekam. 


Damals keine verbreitete Farbkombination: Schwarz-Silber


Nachdem Bildschirm und Rechner im neuen Glanz erstrahlten passten weder die beige Maus, noch die originale Tastatur in das Gesamtbild. 


Noch mit beiger Tastatur


Dieser Umstand musste dringend korrigiert werden... 



Perspektivenwechsel

Wichtiges Equipment

Bereits nach wenigen Tagen wurde ich bei ebay (welches damals noch nicht so sehr von Händlern überlaufen war) fündig:
Eine junge Frau war so freundlich ihre NeXt-Tastatur zusammen mit einer schwarzen Apple-Maus zu versteigern. Insbesondere die Tastatur war damals schon selten, heute sind das begehrte Sammlerstücke.

Passend zum Chrom-Look


Ich bitte nochmals die schlechten Bilder zu entschuldigen, aber ich denke man kann schon ganz gut erahnen, wie edel das ganze am Ende aussah. Zehn Jahre später war diese Farbkombination nicht mehr allzu spektakulär.

Passende Zusammenstellung


Leider wurden auch hier die Beschwerden, bezogen auf die Performance der 603 CPU irgendwann lauter und so mussten die Geräte rund ein Jahr später einem iBook G3 weichen.

 

[Anm. Red.: Dieser Artikel stammt aus dem Archiv der Jahre 2005 bis 2010 und wurde 2012 nur leicht überarbeitet.]